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Lesekreis und Diskussion

Judith Butler: Sportliche Gender

Hyperbolische Verkörperung und/oder die Überwindung der binären Geschlechterordnung

Am Beispiel der Tennisspielerin Martina Navratilova diskutiert Butler, wie in der Wahrnehmung sportlicher Körper Geschlechterideale einerseits repräsentiert, andererseits aber auch reartikuliert werden können. Navratilova habe im Lauf ihrer Karriere nicht nur Leistungsgrenzen im Tennis, sondern auch normative Weiblichkeitsbilder verschoben und so eine produktive „epistemische Krise“ der Kategorie „Frau“ im Sport herbeigeführt.

Dieser Text aus dem Jahr 1998 ist in der Übersetzung von Anna Wieder in dem neuen Sammelband Gesellschaftspolitische Geschlechterdebatten vom Fin de Siècle bis heute erschienen, den aka im Dezember in Kooperation mit dem Autorinnen*Stammtisch präsentiert hat. An diesem Lesekreis werden die beiden Herausgeber*innen Georg Spitaler und Petra Sturm wie auch die Übersetzerin Anna Wieder teilnehmen, um ihn mit uns zu diskutieren sowie Inputs zu Übersetzungspraxis und zum sporttheoretischen wie historischen Kontext zu geben.

Termin:
15. Jänner 2026 – 18.00 Uhr
In den Räumen des Sonderzahl-Verlags, Mommsengasse 2, 1040 Wien

Wir ersuchen um Anmeldung unter kontakt[at]kulturanalyse.at – Angemeldete Teilnehmer*innen erhalten den zu diskutierenden Text zugesandt.

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